Wenn Unternehmen über digitale Souveränität sprechen, geht es meist um Technologie: Rechenzentren in Europa, alternative Anbieter, offene Standards. Doch ob eine Organisation ihre digitalen Abhängigkeiten tatsächlich beherrscht, entscheidet sich nicht nur an den technischen Gegebenheiten, sondern auch an den gesetzlichen und vertraglichen Rahmenwerken, die in (beinahe) jede Verästelung des IT-Betriebes hineinwirken.
Der CLOUD Act und FISA können etwa ausländischen Behörden Zugriffsmöglichkeiten auf Daten bei US-Unternehmen unabhängig vom physischen Speicherort geben. Daneben definieren EU AI Act, Data Act, NIS-2, DORA und der Cyber Resilience Act zugleich verbindliche Mindestanforderungen für jede Anbieter- und Technologieentscheidung. Hinzu kommt, dass fehlende Exit-Strategien in Verträgen Abhängigkeiten oft nachhaltiger verfestigen als jede technische Architektur.
Digitale Souveränität ist damit in jeder ihrer Facetten auch eine juristische Disziplin: Sie wird in Risikoanalysen definiert, in Ausschreibungen und Verträgen verankert und im laufenden Betrieb durchgesetzt. In der abrufbaren Präsentation „Digitale Souveränität: Rechtliche Perspektive " ordnen wir die rechtlichen Kernthemen entlang von sechs Dimensionen – und zeigen, wie Deloitte Legal Ihr Unternehmen umfassend auf dem Weg zur digitalen Souveränität unterstützen kann.
Die sechs Dimensionen greifen im Sinne der ganzheitlichen Betrachtung digitaler Souveränität ineinander: Eine Souveränitätsstrategie bleibt wirkungslos, wenn ihre Anforderungen nicht in Ausschreibungen und Verträge übersetzt werden – und der beste Vertrag hilft wenig, wenn seine Einhaltung im Betrieb weder geprüft noch durchgesetzt wird. Deloitte Legal begleitet Unternehmen deshalb umfassend, von der ersten Risikoanalyse bis zur aufsichtsrechtlichen Prüfung, und arbeitet dabei, wo es sinnvoll ist, eng mit den Technologie-Expert:innen von Deloitte zusammen.