Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen sind längst fester Bestandteil von Marketing, Vertrieb und Unternehmenskommunikation. Begriffe wie „klimaneutral“, „umweltfreundlich“, „nachhaltig“, „grün“ oder „CO₂-reduziert“ finden sich auf Verpackungen, Websites, in Produktbeschreibungen, Online Shops und Werbekampagnen. Hinzu kommen zukunftsbezogene Umweltversprechen wie „Wir sind bis 2030 klimaneutral“ oder „Wir reduzieren unsere CO₂-Emissionen bis 2030 um 50 %“. Weit verbreitet ist zudem die Verwendung unternehmenseigener Nachhaltigkeitslabels, Siegel oder Shop Badges, die ökologische, soziale oder Tierwohl-Aspekte hervorheben, ohne staatlich festgelegt zu sein oder auf einem unabhängigen Zertifizierungssystem zu beruhen.
Mit der Umsetzung der Empowering Consumers-Richtlinie (EmpCo-RIL) – als einem Baustein des European Green Deal – in das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) verschärfen sich die rechtlichen Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen erheblich. Ab dem 27. September 2026 gelten neue Maßstäbe für Green Claims, Nachhaltigkeitssiegel, Klimaneutralitätswerbung und zukunftsbezogene Umweltversprechen. Übergangsfristen für laufende Kampagnen oder bereits produzierte Verpackungen sind nicht vorgesehen.
Unternehmen müssen daher kurzfristig prüfen, welche Aussagen künftig rechtlich noch zulässig sind. Zugleich müssen sie organisatorisch sicherstellen, dass relevante Kommunikation im Unternehmen identifiziert, überprüft, dokumentiert und gesteuert werden kann.
In unserem gemeinsamen Webcast von Deloitte Legal, Deloitte Sustainability und Deloitte Enterprise Risk zeigen unsere Expertinnen und Experten, wie Unternehmen die neuen Anforderungen jetzt priorisiert und praxisnah angehen können – von der rechtlichen Einordnung der EmpCo-Vorgaben über die systematische Identifikation relevanter Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation bis hin zur Entwicklung belastbarer Prozesse für eine dauerhafte rechtssichere Umsetzung.
Der Webcast verbindet die rechtliche Perspektive mit Fragen der operativen Umsetzung und des Risikomanagements.
Deloitte Legal erläutert die neuen rechtlichen Anforderungen, typische Risikobereiche und mögliche Folgen unzulässiger Nachhaltigkeitskommunikation – von Abmahnungen über Unterlassungsansprüche bis hin zu möglichen Bußgeldern.
Deloitte Sustainability und Enterprise Risk zeigen, wie Unternehmen relevante Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen systematisch identifizieren, priorisieren und in tragfähige Prüf-, Freigabe- und Monitoringprozesse überführen können.
Sie erhalten einen kompakten Überblick über die neuen EmpCo Anforderungen und erfahren, wie Sie Ihre bestehende Nachhaltigkeitskommunikation identifizieren, rechtlich bewerten und organisatorisch verlässlich aufsetzen können.
Der Webcast richtet sich insbesondere an Geschäftsführung, Rechtsabteilungen, Compliance, Risk Management, Nachhaltigkeitsverantwortliche sowie Marketing-, Vertriebs-, Produkt- und Kommunikationsteams in Unternehmen, die Umwelt- oder Nachhaltigkeitsaussagen verwenden oder ihre Nachhaltigkeitskommunikation künftig rechtssicher und effizient steuern möchten.
Im Anschluss an die Vorträge stehen Ihnen die Referenten für eine ausführliche Q&A-Runde zur Verfügung.
Senden Sie uns Ihre konkreten Fragen gern bereits mit Ihrer Anmeldung – so können wir diese gezielt aufgreifen.
Selbstverständlich können auch während des Webcasts Fragen gestellt werden.
Wir freuen uns, Sie am 26. August 2026 begrüßen zu dürfen!
Für organisatorische Fragen wenden Sie sich bitte an
Sabine Sander-Schweden
Tel: +49 40 37853831
E-Mail: ssander-schweden@deloitte.de