Neue Mitteilungspflichten, zusätzliche Nachweisanforderungen und ein neues System zur Ermittlung wirtschaftlicher Eigentümer: Das EU Geldwäscheprävention-Maßnahmenpaket verändert die Anforderungen an das Transparenzregister grundlegend. Unternehmen sollten daher jetzt prüfen, wie sich die Neuregelungen auf ihre Beteiligungs- und Kontrollstrukturen sowie ihre Transparenzregisterprozesse auswirken.
Mit unserem Webcast knüpfen unsere Geldwäsche-Compliance-Expert:innen Jens Hoffmann und Anna-Lena Kringel (beide Rechtsanwälte bei Deloitte Legal) an einen Webcast aus dem Jahr 2025 an. Sie beleuchten die aktuellen Entwicklungen betreffend die erstmals EU-weit harmonisierten Geldwäsche-und Transparenzvorgaben des EU-Geldwäscheprävention-Maßnahmenpakets sowie deren nationale Umsetzung.
Im Fokus stehen die wesentlichen Neuerungen der EU-Geldwäscheverordnung (Anti-Money Laundering Regulation, AMLR), deren zentrale Regelungen ab dem 10. Juli 2027 unionsweit gelten.
Durch die AMLR wird der Kreis der zum Transparenzregister mitteilungspflichtigen in- und ausländischen Unternehmen erweitert. Zugleich wird ein neues System zur Ermittlung der wirtschaftlichen Eigentümer eingeführt. Außerdem kommen auf die mitteilungspflichtigen Unternehmen neue Dokumentations-, Nachweis- und Erklärungspflichten zu.
Darüber hinaus beleuchten wir den am 12. August 2026 im Rahmen des Zollfinanzgerechtigkeitsgesetzes (E-ZFG) veröffentlichten Entwurf der Bundesregierung für die deutsche Ausführungsgesetzgebung zur teilweisen Umsetzung der 6. EU-Geldwäscherichtlinie (AMLD6). Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den in Artikel 18 E-ZFG vorgesehenen Änderungen des Geldwäschegesetzes (GwG). Nach den aktuellen Planungen sollen diese spätestens zum 1. Januar 2027 in Kraft treten und damit bereits vor der Anwendbarkeit der AMLR praktisch relevant werden.
Die Neuregelungen sind für sämtliche deutschen Unternehmen relevant, unabhängig von ihrer Größe. Insbesondere EU-weit tätige Unternehmensgruppen sollten den erhöhten Umsetzungsbedarf frühzeitig angehen. Sie sollten sich rechtzeitig auf die erwarteten nationalen Gesetzesänderungen und die neuen Vorgaben der AMLR vorbereiten, um grenzüberschreitende Beteiligungs- und Kontrollstrukturen sowie Mitteilungen zum Transparenzregister künftig EU-weit konsistent und widerspruchsfrei abbilden zu können.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Webcast erhalten einen kompakten Überblick über den regulatorischen Zeitplan und konkrete Hinweise für die Überprüfung Ihrer Beteiligungs- und Kontrollstrukturen sowie Ihrer Transparenzregisterprozesse.
Im Anschluss an ihre jeweiligen Vorträge stehen Ihnen unsere Referentinnen und Referenten für eine ausführliche Q&A-Runde zur Verfügung. Stellen Sie Ihre Fragen gerne bereits im Rahmen der Anmeldung – so können wir Ihre Themen im Webcast noch gezielter aufgreifen. Selbstverständlich sind auch spontane Fragen herzlich willkommen.
Wir freuen uns darauf, Sie am 16. September 2026 begrüßen zu dürfen!
Weitere Hintergrundinformationen zu den geldwäscherechtlichen Neuregelungen finden Sie in unserer vierteiligen Deloitte Legal-Beitragsreihe zum EU- EU-Geldwäscheprävention-Maßnahmenpaket:
Für organisatorische Fragen wenden Sie sich bitte an
Sabine Sander-Schweden
Tel: +49 40 37853831
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